Was bedeutet ein Stromausfall für eine Alarmanlage?
Anfang Januar betraf der mehrtätige schwere Stromausfall mehrere Stadtteile im Südwesten Berlins. Er traf rund 45.000 Haushalte und über 2.000 Betriebe. Ausgelöst wurde der Stromausfall durch einen Anschlag gegen eine Stromversorgungsleitung, was den Wiederaufbau der Versorgung zu einer komplizierten Angelegenheit machte. Während der Winterkälte fielen nicht nur das Licht und die Heizung aus, auch das Telefon und Internet ließen auf sich warten, da nach wenigen Stunden das Mobilfunknetz betroffen war.
Aber: Was bedeutet ein Stromausfall für eine Alarmanlage?
Jede Alarmanlage ist über Stütz Akkus in der Lage, bei Ausfall der 230V Spannungsversorgung für eine gewisse Zeit die Betriebsfähigkeit zu erhalten. Die Überbrückungszeit für die Akkus ist über eine DIN Norm geregelt.
Was passiert aber, wenn ich meine Alarmanlage an einen Router und das Internet angeschlossen habe und die Spannungsversorgung wegfällt?
Dann ist keine Meldung von Ereignissen an die entsprechende Leitstelle über Internet möglich.
Um dem Problem aus dem Weg zu gehen, ist ein redundanter Übertragungsweg von nutzen. Die Meldungen werden dann über den zweiten Weg, in der Regel LTE, zur Leitstelle übertragen.
In den entsprechenden DIN-Normen ist festgelegt, nach welcher Zeit eine Meldung über Ausfall der Spannungsversorgung 230V zur Leitstelle erfolgen muss.
Es kommt zu einer Information seitens der Leitstelle an den Nutzer über den Ausfall lt. festgelegtem Maßnahmenprotokoll.
Schlussfolgernd ist festzustellen, dass bei Ausfall 230V erstmal für eine gewisse Zeit keine Aktionen seitens des Nutzers erforderlich sind.
Jedoch sollte man dem Grund des Ausfalls nachgehen und diesen beheben, um wieder eine funktionsfähige Anlage zu betreiben.